Deutschland und die Juden

May 24, 2015 by hotminnie

KOMMENTAR

Deutschland und die Juden, nach wie vor ein heißes Kapitel. Deutschland fühlt sich einerseits den Juden verpflichtet, man habe ja doch etliche von ihnen umgebracht, klingt es oft unter falschen Tränen.
Aber gegen Israel sind wir, das habe ja nichts mit Juden zu tun. Selbstverständlich. Der Staat Israel entstand sozusagen judenfrei, in ihm wohnen keine Juden, die Aufreger der Araber sind doch nur Besorgtheit, weil sie ausgebeutet und unterdrückt würden. Deshalb wollen wir in Deutschland keine Waren aus Israel verkaufen.
So ist es von deutschen Politikern zu hören und in deutschen Medien zu lesen.
In Wien gab es die letzten Tage/Wochen ein Wahlspektakel der sozialistischen Internationale, genannt Song Contest. Und gleich ging wieder die Häme gegen das böse Israel los. Der bekannte SPIEGEL schrieb:
Schweden hat also gewonnen. Wir aber vergeben unsere 12 Punkte an… Golden Boy aus Israel – für den ESC-Trashliebhaber in uns. Goldfontänen! Goldene Schuhe mit flügelähnlichen Hacken-Kinkerlitzchen! Und im Background des 16-Jährigen noch mehr Golden Boys, die zu Tanzbeats und Kibbuz-Schunkel-Melodie Hampelmänner dermaßen boybandtauglich performten, dass selbst ein Nick Carter neidisch geworden wäre.

Kibbuz-Schunkeln, das wird eben mit Israel verbunden, und das kann doch nur etwas Schlechtes sein, denn Schunkeln ist eine ur-deutsche Bewegungsart, die man nicht gern abgibt. Schon gar nicht an Juden. Diese kurze Meldung des SPIEGEL ist das, was man eigentlich rassistisch nennt. Politisch korrekten Rassismus gibt’s allerdings nur von weiß gegen schwarz. Israel ist für viele Deutsche nur ein ungeliebter Fremdkörper, nichts mit Rassismus.
Blickt man eine Stufe weiter, entblättert sich einer der Gründe für dieses offen anti-israelische Statement. Chefredakteur von Spiegel-Online ist Florian Harms. Der stramme Deutsche schreibt über sich:
Er studierte Islamwissenschaft und Politikwissenschaft in Freiburg im Breisgau und Damaskus und wurde über islamische Missionsgruppen im Internet promoviert.
Spezialist für islamische Missionsgruppen im Internet. So scheint Harms auch seine Rolle im Medium SPIEGEL zu verstehen. Die Wühlarbeit der islamwissenschaftlichen Konvertiten sollte schön langsam mehr Grund zur Besorgnis geben, als das Angebot israelischer Waren in deutschen Märkten.

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