Treffen unter Rotem Stern

April 8, 2015 by hotminnie

BERICHT

Europas Linke und ihre Medien hatten ihr Äußerstes gegeben, in Griechenland Alexis Tsipras und seine Kommunisten an die Macht kommen zu lassen. Viele Millionen waren waren von außerhalb in seinen Wahlkampf geflossen, alle politischen Gegner medial niedergemacht und als Nazis hingestellt worden.
Alexis Tsipras kostet jetzt seine Macht aus.
Tsipras beschwor sofort Griechenlands wunderbare Zukunft mit Russland, unter dessem neuen sowjetischen Zaren Vladimir Putin. Das sind Töne, die man in Moskau gern vernimmt. Der neue griechische Führer leistet seinen Anstandsbesuch bei Putin ab, Thema ist in erster Linie Wirtschaftshilfe.
Russland könne seine Gas-Pipeline von der Türkei nach Griechenland verlängern und die Erdgas-Vorkommen in der Ägäis ausbeuten. Den Hafen von Thessaloniki bot Tsipras als Stützpunkt für die russische Schwarzmeer-Flotte an, die sich in Syrien nicht mehr wohl fühlt.
Griechische Firmen könnten für die russische Wirtschaft ein willkommenes Sprungbrett sein, um die Sanktionen der EU zu umgehen. Der schlaue Grieche weiß genau, die EU ist ihm gegenüber machtlos, Rückzahlungen der Finanzhilfen durchzusetzen. Also beschafft man sich Geld im Handel mit dem großen kommunistischen Mutterland.
Das Szenario war vorhersehbar. Aber wie gebannt hatte die Politik der EU nur darauf gestarrt, wie die geballte Linke Tsipras zur Macht verhalf – und Griechenland damit auf einen Streich aus dem europäischen Verbund löste.
Ein kommunistischer und ein radikal-islamistischer Staat, beide innen und außen kaum kontrollierbar, an der strategisch wichtigen südöstlichen Schnittstelle zwischen Europa und Asien, das hatte es gerade noch gebraucht, um das politische, wirtschaftliche und militärische Gefüge ganz Europas gehörig zu erschüttern.

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