Seien Sie achtsam !

March 27, 2015 by hotminnie

BERICHT

Mit der altmodischen Formel Seien Sie achtsam! werden in Wien Besucher begrüßt, die wegen der hohen Parkgebühren auf die U-Bahn ausweichen. Achtsam solle man vor schließenden Türen und vor einem Spalt bei der Bahnsteigkante sein.
Doch Wien ist im Wahlkampf, und Wien hat einen neuen Wahlkampf-Schlager:

Seien Sie achtsam! Zwischen der SPÖ und den Grünen ist ein Spalt!

Wien wird, zum Schaden der Bevölkerung, von einer Koalition zwischen der sozialistischen Partei SPÖ und den kommunistischen Grünen regiert. Die Auswirkungen dieser alles andere als stabilen Kombination waren schon verheerend.
Die Verschuldung Wiens schnellte weit in die zweistelligen Milliardenzahlen, Gebühren und Abgaben werden im Kurztakt erhöht, der Privat- und Geschäftsverkehr in unerträglicher Weise eingeschnürt, Parteigänger mit gut dotierten Sonderposten belohnt. Hohe Subventionen an eine große Zahl linker Vereine sollen zukünftige Wähler kaufen.
Nirgendwo anders zeigten die Grünen deutlicher, dass sie eine reine marxistische Unterdrückungspartei sind, die koste es was es wolle am Futtertrog mitnaschen will.
Das von der SPÖ installierte Wiener Wahlrecht unterstützte bisher die SPÖ, sie erhält dadurch weit mehr Mandate, als ihr nach Stimmen zukäme. Die Grünen traten halbherzig an, das zu ändern—und versagten auch hier.
Der letzte Polit-Coup hätte einen Vladimir Putin vor Freude jauchzen lassen. Die SPÖ kaufte einen Abgeordneten der Grünen, um eine Wahlrechtsreform abzuwürgen.
Der türkische Kommunist Senol Akkilic—der sogar so manchem Grünen zu weit links ist, deshalb auch kein Fixmandat mehr erhalten hätte—wechselte zur Wienr SPÖ. Selbstverständlich nicht umsonst: Er bekommt damit weiter ein üppiges Abgeordnetengehalt und die vielen andern Goodies, die den Parteifunktionären aus dem Wiener Parteifilz zuwachsen. Durch seinen einträglichen Parteiwechsel hat Akkilic für die nächsten Jahrzehnte ausgesorgt, verdient daran eine satte Million.
Das Seien Sie achtsam war für die Wiener Wähler zu leise. Sie fielen voll in den Spalt zwischen zwei marxistischen Parteien, die ihr Regierungshandwerk offenbar im Kongo lernten. Da in der voll durchgeröteten Wiener Politlandschaft kaum Alternativen hochkommen, wird sich die Wiener Bevölkerung auch noch sechs weitere Jahre blutig brennen.
Korruption—Dein Name ist Wien.

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