Mütterschulen – Der gefährliche Irrweg

March 3, 2015 by hotminnie

KOMMENTAR

Alle paar Tage hört man in Österreich das gleiche Märchen. 140 Österreicher seien in den Jihad gezogen, manchmal sind es auch schon 190. Rund ein Drittel sei zurückgekehrt. Deshalb sucht man nach Wegen, diesen Tourismus zu verhindern.
Die Realitätsverweigerung daran ist nicht zu übersehen. Sonst würde man erkennen:

*Es sind mindestens dreimal so viele Personen, die an diesem Terror-Tourismus teilnehmen.
*Es ist nicht der Jihad, der diese Leute lockt, sondern die Lust, ungestraft Menschen ermorden zu können.
*Nicht nur zum Islamischen Staat zieht es die Leute, sondern auch zu anderen Terrorgruppen, von Al-Qaeda bis Taliban.
*Es sind keineswegs alles Österreicher, die mal Blut schnuppern wollen; ein großer Teil davon sind Scheinasylanten, die bereits aus dem Terror-Umfeld nach Österreich gekommen waren.
*Österreich ist eine Drehscheibe für den Terror-Tourismus und die finanzielle Versorgung des Terrors.

Mitten hinein in dieses Umfeld bietet die Feministin Edit Schlaffer wieder einmal ihr Allheilmittel an. Nur Frauen können alles bereinigen, nur Frauen können Radikalisierung vorbeugen. Schlaffers Organisation Frauen ohne Grenzen will auch in Österreich sogenannte “Mütterschulen” eröffnen, um Kinder vor dem Abgleiten in den Extremismus zu bewahren.
Mütter sollen erkennen, ob sich ihre Kinder radikalisieren? In einem islamischen Umfeld unrealistisch. Schlaffer übersieht, durchwegs alle dieser Leute, die am Terror-Tourismus teilnehmen, kommen aus diesem islamischen Umfeld.
Im einheimischen Umfeld würde es ein Alarmsignal bedeuten, wenn ein junges Mädchen sich plötzlich vermummt. In islamischen Familien ist das oft die Regel, oft genug auch Vorschrift. Was sollten Mütter daran ändern?
Wenn junge Burschen alle nicht vermummten Frauen als Freiwild ansehen, Frauen nicht mehr die Hand reichen, sich in Moscheen radikale Predigten anhören, auf der Straße Hetzschriften verteilen, das würde im einheimischen Umfeld auffallen. Aber nicht in islamischen Familien. Was sollten Mütter daran ändern?

Schlaffer und ihre Feministinnen verschließen ihre Blicke vor der Realität. Die Integration ist fehlgeschlagen, die entstandene Parallelgesellschaft ufert mittlerweile aus. Mädchen, die es schick finden, sich den Kopf einzuwickeln und die fesche Terroristen anhimmeln—Burschen, die sich den ersten Bart wachsen lassen und einheimische Frauen als leichte Beute ansehen—diese Jugend ist aus der Familie heraus nicht mehr in den Griff zu bekommen.
Ein paar bekopftuchte Mütter sind kein probates Mittel, wenn in dem kleinen Land gleichzeitig hunderte radikale Vereine gegen Ungläubige hetzen und jedes Jahr Millionen sammeln, um den Terror zu unterstützen. Fast jeden Tag gibt es Meldungen zu lesen, bewurzelte Angehörige der Parallelgesellschaft schießen, prügeln, stechen. Dort ist weit und breit nichts von Müttern zu sehen, die etwas dagegen hätten.
Österreich braucht keine Feministinnen, sondern statt dessen hartes Durchgreifen ganz besonders gegen die vielen islamistischen Kulturvereine.

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