Walzer links rum

February 2, 2013 by hotminnie

KOMMENTAR

Seit Jahren demonstriert die extreme Linke gegen einen von der FPÖ veranstalteten Ball. Ohne diese Demonstrationen würde sich niemand für den Ball interessieren. Warum diese gewalttätige Gegnerschaft, weiß eigentlich niemand. Angeblich seien irgend wann dort Rechtsextreme gesehen worden. Wer? Wann? Wer will das schon wissen; wenn doch gleichzeitig bekannte Terroristen bei anderen Veranstaltungen aus und ein gehen.
Nach dem Ball kam es zur kritischen Diskussion zwischen FPÖ und Polizei, was man hätte besser machen können. Nun, unabhängig von der Partei ist es wenig zumutbar, Ballbesucher durch ein Spalier gewaltbereiter Randalen gehen zu lassen, anstatt die Zufahrt zum Veranstaltungsort zu ermöglichen. Oder muss dafür auch erst eine Demo angemeldet werden?
Viel auffälliger wurde von den Behörden den Randalen Vorschub geleistet. Polizeisprecher Roman Hahslinger meinte im ORF, die Veranstalter hätten eine friedliche Kundgebung zugesagt. Wer auch immer als Veranstalter auftrat – Organisator der Demonstrationen war ein deutsches „Bündnis“ aus durchwegs gewaltbereiten Linksextremen, Anarchisten und Neonazis, auftretend unter „umsganze.org“. Als Kontaktperson einschlägiger Seiten wird ein Frank Priske aus Berlin genannt; der deutsche Verfassungsschutz hätte ausreichend Information über dieses Netzwerk und seine Mittäter.
Liest man die Parolen des extremistischen Netzwerks, erkennt man schnell, der Akademiker-Ball war nur Vorwand zum Zweck. Laut verkündeten die deutschen Randalen: „Nein, wir lieben dieses Land und seine Leute nicht!“ Der Wiener Akademikerball ist dabei nur Ausdruck einer wild gewordenen Normalität, sagen sie; es gehe ihnen dabei um nichts weniger, als die österreichischen Zustände zu skandalisieren und anzugreifen. Daß Deutsche der Existenz Österreichs eher rabiat gegenüberstehen, ist nicht erst seit 1938 bekannt. Verwunderlich ist nur, weshalb deutsche Linke so vehement gegen eine deutschnationale Partei wie die FPÖ vorgehen.
Denn, die Verlächerlichung einer „österreichischen“ Nation darf bei den deutschen Linksextremisten genauso wenig fehlen. Als traditionelle Antisemiten gehen sie noch einen Schritt weiter, vergleichen die nationale Diskussion mit einem Zwist zwischen Judäischer Volksfront und der Volksfront von Judäa. Und nennen ihr Ziel gerade heraus: Kommunismus statt Standardtanz.
Jetzt allerdings stellt sich die Frage: Mit welchem Recht demonstrieren gewaltbereite ausländische Radikale in unserem Land? Wenn sie Österreich und seine Bewohner nicht lieben – weshalb kommen sie dann extra?
Warum verhängten die zuständigen Behörden kein Einreiseverbot gegen Extremisten, die zur erklärten Gewaltausübung nach Österreich wollen und aus der Ablehnung unseres Staates, unserer Verfassung kein Hehl machen?
Friedliche Absichten hätten sie gehabt, meinte Hahslinger? Friedliche Demonstranten vermummen sich? Werfen Steine und Flaschen (gesehen und gefilmt)? Skandieren lautstark die Absicht, Österreicher zu massakrieren? Jemanden friedlich massakrieren zu wollen, wird man hoffentlich nicht bei der WEGA-Ausbildung lernen. Die Frage, warum die Gemeinde Wien Demonstrationen gewaltbereiter Randalen erlaubt, ist überflüssig, seit die Kommunisten in der Stadtregierung sitzen.
Laut ist aber schon zu fragen, weshalb die Wiener Innere Stadt nicht endlich zu einem Sperrgebiet für Kundgebungen erklärt wird. Nicht weniger interessant wäre zu erfahren, wieso selbst ernannte Studentinnen-Vertreterinnen ohne Ordnungsruf ausländische Randale in Österreich unterstützen können, und das finanziert aus Zwangsgebühren von Studierenden; auch jener Mehrheit, die nicht die linksrandige politische Meinung der ÖH teilt.
Als Nachsatz: Politisch korrekt legte die Israelitische Kultusgemeinde in einer Aussendung Wert auf die Feststellung, weder Veranstalter dieser Demonstrationen zu sein noch zur Teilnahme aufgerufen zu haben. Keine Angst, Herr Deutsch, das war nicht unterstellt worden. Bedenklich ist nur das Schweigen der IKG zu anti-jüdischen Gewaltparolen.

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