Übergriffe gegen Kinder

September 19, 2012 by hotminnie

BERICHT

Jeden Tag passiert es mehrmals. Sozialarbeiterinnen der Jugendwohlfahrt treten auf, meist mit Polizeibegleitung, schnappen sich ein Kind, behaupten, sie hätten die Obsorge, und liefern das Kind beim Besteller ab. Betroffene sind machtlos. Gerichtsverfahren dauern oft jahrelang, bis zum Ende ist das Kind irreparabel geschädigt. Staatsanwälte erhalten kaum jemals Erlaubnis, gegen diese Willkür und Kindesmißhandlung vorzugehen.

Ein weiterer Fall, aus Salzburg:
Die kleine Gabi*) ist ein aufgewecktes Kind. Sie besucht das letzte Mal den Kindergarten, freut sich schon auf die Schule. Plötzlich erscheinen einige Leute im Kindergarten, schnappen sich Gabi und fahren mit ihr davon. Die Kindergarten-Leiterin wird zum Schweigen angehalten, nicht einmal die Gemeinde erfährt etwas davon.
Auch der Rest läuft ab, wie gewohnt. Gabi kommt zu fremden Leuten, nach Elsbethen**). Das Jugendamt besteht darauf, die Fremden dürfen Gabi mit ins Ausland nehmen. Das Amt stellt für Gabi sogar eigene Reisedokumente aus. Kinder als Spielzeug für Fremde? Erzwungener Auslandsaufenthalt eines Kindes durch das Jugendamt? Selbstherrliche Ausstellung von Reisedokumenten? Nirgends vorgesehen. Aber eine von niemandem kontrollierte Behörde hat Macht und kostet sie aus.
Gabis Mutter wurde nicht gefragt, darf ihr eigenes Kind wochenlang nicht sehen. Sie erfährt, sie habe Erziehungsmängel. Wirklich? Erziehungsberatung wurde ihr keine angeboten, einfach nur das Kind weggenommen. Um mit Fremden ins Ausland zu fahren? Als Maßnahme der Erziehung? Es kommt noch besser. Gabi darf rechtzeitig vor Schulbeginn wieder heim. Also doch nicht so arg? – Wie üblich geht es um Geld. Die Mutter soll den erzwungenen Auslandsaufenthalt ihres Kindes zahlen.
Die Volksschule erhält vom Jugendamt die falsche Auskunft, die Behörde habe die Obsorge. Die Schulleitung versteckt sich hinter „Datenschutz“. Jugendamtsleiter Hannes Herbst und Bezirkshauptmann Hofrat Reinhold Mayer wollen nicht sprechbar sein. Zu viel ist dort schon passiert. Werner Prise vom Amt der Landesregierung will die Sache prüfen. Aber als Beamter ist er eben auch an seine Weisungen gebunden. Und die lauten, die Jugendwohlfahrt hat immer recht. Solange das Kind noch lebt.
Der Sachverständige Alexander Gappmaier erhält einen eigenartigen Auftrag. Er solle prüfen, ob eine Fremdunterbringung erforderlich sei; solle beurteilen, ob die Obsorge der Jugendwohlfahrt übertragen werden müsse. Beides Dinge, die einen Sachverständigen nichts angehen, sondern vom Gericht zu entscheiden sind.
Auch das Gericht wollte bisher nichts sagen. Man verschließt am Rudolfsplatz gern die Tür, sobald der Fuchs im Stall ist. Der Übergriff des Jugendamtes wurde jedenfalls noch nicht genehmigt.

Ein typischer Fall, wie er täglich mehrmals in Österreich vorkommt. Gabi hat einstweilen Glück, darf wieder bei ihrer Mutter sein. Der Großteil der anderen geraubten Kinder verschwindet aber bis zur Volljährigkeit, oder auch darüber hinaus, in Erziehungsheimen oder als Spielzeug gut bezahlter Pflegepersonen.
Tausende Gründe pro Jahr, um der Forderung nach Abschaffung der Jugendwohlfahrt Nachdruck zu verleihen. Kinder sind keine Handelsware, sondern Menschen. Das verstehen Behörden nicht.

© xlarge.at

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