Assange – Angst vor dem Strick

August 18, 2012 by hotminnie

KOMMENTAR

Julian Assange, Chef des Spionagerings Wikileaks, hat Angst vor dem Strick. Oder einer vergleichbaren Bestrafung, die ihm in den USA droht, wenn er wegen Hochverrats vor Gericht gestellt wird. Hunderttausende, inhaltlich großteils manipulierte Dokumente veröffentlicht zu sehen, mag kein Staat.
Assange versucht verzweifelt, dem zu entkommen. Seiner Flucht in die Londoner Botschaft Ekuadors waren Monate intensiver Gespräche voran gegangen. Südamerikanische Regierungen sind nicht glücklich mit den USA, die ihnen das wichtige und Devisen bringende Geschäft mit Drogen vermiesen wollen.
Nun versucht Assange, einen Deal zu erreichen. Sich schwedischen Behörden zu stellen, aber nur, wenn ihn diese nicht an die USA ausliefern. Assange könnte damit Erfolg haben. Die USA unter dem Präsidenten Obama sind weich und erpressbar. Das war schon daran zu erkennen, dass man gegen Assange nicht vorging. Hätte Assange eine vergleichbare Spionagetätigkeit etwa gegen Russland gesetzt, wäre er schon lange elimiert worden. Russen kennen keinen Spass, wenn es um die staatliche Sicherheit geht.
Aber Julian Assange scheint es erneut zu überziehen. Er fordert nicht nur keine Auslieferung, sondern auch Freiheit für den Landesverräter Mannings. Dem können selbst die USA nicht zustimmen, ohne sich lächerlich zu machen. Ein gefährliches Spiel mit der Sicherheit, das längst beendet werden konnte.

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