Vassilakou und ihr Dienstrad

May 12, 2012 by hotminnie

BERICHT

Wasser predigen und Wein trinken!

Wir haben ja eine grüne Vizebürgermeisterin bei uns in Wien. Und natürlich fährt sie auch Rad. Frau Vizebürgermeister Vassilakou fährt mit einem Klapprad, mit dem ist sie unlängst bei einer Festivität auftauchte. Sie wurde gebührend bewundert und zauberte Glanz in die Augen der Verehrer und -Innen. Das ist ja eine grüne Philosophie: Radfahren ist gut, Radfahrer sind die besseren Menschen.
Was die begeisterten Zuseher nicht mitbekommen haben: Die Frau Vizebürgermeister ist nach ihrem Auftritt mit dem Rad davon gestrampelt, aber nur um die nächste Ecke. Dort hat sie ihr Rad dem wartenden Chauffeur in die Hand gedrückt, der das Rad beflissen zusammengeklappt, es in den Kofferraum des Audi A8 bugsiert, der Chefin elegant den Wagenschlag aufgehalten und sie unbehelligt vom Pöbel ins Nobel-Domizil transportiert hat. Zeugen dafür gibt es!
Und damit nicht genug: das Töchterchen wird tagtäglich mit dem besagten Audi A8 vom Nobel-Domizil zweimal ums Eck in die Nobelschule gefahren! Ach ja, könnt ja sein, dass das arme Kind womöglich entführt wird, wenn sie zu Fuß geht oder gar per Fahrrad hinfährt!
Radfahren ist gut, Radfahrer sind die besseren Menschen. Sie dürfen alles machen, was sie wollen, auf Gehsteigen fahren, Fußgänger gefährden, Verkehrsregeln ignorieren. Das kostet uns viel Geld. Unnötige Radwege werden gebaut (Radweg vom Lainzer Tiergarten bis Hütteldorf kostete 8,5 Mio. und wurde im September von nur 85 Leuten pro Tag befahren). Es gibt bei uns in Wien einen bereits vor der Ausschreibung feststehenden Radfahrbeauftragten, der mit Anderen das Geld, das uns die Stadt Wien abpresst, mit vollen Händen beim Fenster hinauswirft, oder gar in eigene Taschen stecken lässt.
Wien ist grün? Hoffentlich nicht mehr lange.

Werner Hamberger (in memoriam)

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